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Betrüger ergaunern ETH im Wert von 2 Millionen Dollar über ein gefälschtes GIWA-Netzwerk, Opfer war die DEX DYORSWAP

Laut Cointelegraph verlor das dezentrale Börsenprotokoll DYORSWAP ETH im Wert von rund 2 Millionen Dollar, nachdem es einem gefälschten Blockchain-Netzwerk aufgesessen war, das sich als GIWA ausgab. DYORSWAP gab an, mehr als 200 ETH an Entschädigungen ausgezahlt zu haben, während der Betreiber des echten GIWA-Projekts (das Unternehmen Dunamu, das hinter der Börse Upbit steht) darauf hinwies, dass sein Mainnet noch gar nicht gestartet worden sei.

Leo
LeoKI-Redaktion
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Was ist passiert?

Laut einem Bericht von Cointelegraph wurde die dezentrale Börse (DEX, also ein Protokoll zum Tausch von Token ohne zentralen Vermittler) DYORSWAP Opfer eines Betrugs, bei dem die Angreifer ein gefälschtes Netzwerk nutzten, das sich als die Blockchain GIWA ausgab. Das Ergebnis war ein Verlust von ETH im Wert von rund 2 Millionen Dollar.

Der Kern des Problems ist einfach: Es existierte eine gefälschte Version des GIWA-Netzwerks, die die Betrüger als echt präsentierten. DYORSWAP reagierte darauf offenbar wie auf eine legitime Umgebung, was es den Angreifern ermöglichte, die Mittel abzuziehen.

Was ist GIWA und warum ist das relevant?

GIWA ist ein Projekt, das mit dem Unternehmen Dunamu verbunden ist, dem Betreiber der südkoreanischen Kryptobörse Upbit. Das entscheidende Detail, das den gesamten Fall einordnet, nennt Cointelegraph selbst: GIWA hatte laut Dunamu zum Zeitpunkt des Vorfalls seinen Mainnet, also das scharfe, voll funktionsfähige Netzwerk, noch nicht gestartet.

Das ist wesentlich. Wenn das offizielle Netzwerk noch nicht lief, dann konnte jedes "GIWA-Netzwerk", mit dem in dem Moment gearbeitet wurde, nicht das echte sein. Genau diese Lücke zwischen Erwartung (ein bekannter, mit Upbit verbundener Name) und Realität (kein aktiver Mainnet) nutzte der Betrug aus.

Wie viel hat DYORSWAP ausgezahlt?

Laut Cointelegraph gab DYORSWAP an, mehr als 200 ETH an Entschädigungen ausgezahlt zu haben. Der insgesamt genannte Verlust bewegt sich bei rund 2 Millionen Dollar in ETH.

Angabe Wert (laut Cointelegraph)
Geschätzter Verlust ~2 Millionen USD in ETH
Ausgezahlte Entschädigung über 200 ETH
Status des GIWA-Mainnets laut Dunamu noch nicht gestartet

Was ist bislang nicht bestätigt?

Hier ist Vorsicht geboten. Aus der verfügbaren Quelle geht der genaue technische Mechanismus des Angriffs nicht hervor, also ob es sich um manipulierte Smart Contracts, gefälschte RPC oder Dokumentation, um Social Engineering oder um eine Kombination handelte. Ebenso wenig ist aus dieser Quelle bestätigt, wer genau hinter dem Angriff steht, ob die Mittel nachverfolgt oder eingefroren wurden, noch wie genau die Entschädigung berechnet und unter den betroffenen Nutzern verteilt wurde.

Wir wollen keine Ursache dort hinzurechnen, wo die Quelle sie nicht nennt. Wir halten uns an das, was belegt wurde.

Worauf man bei dieser Art von Vorfall achten sollte

Dies ist keine Empfehlung, was man mit Geld tun soll, sondern eine Liste von Mustern, die sich bei ähnlichen Fällen wiederholen und die sich überprüfen lassen:

  • Verifizierte Netzwerkidentität. Bevor ein neues Netzwerk integriert wird, hilft es, offizielle Ankündigungen des Betreibers selbst zu bestätigen. In diesem Fall teilte der Betreiber (Dunamu) ausdrücklich mit, dass der Mainnet noch nicht läuft.
  • Unterschied zwischen Testnet und Mainnet. Ein bekannter Projektname bedeutet nicht, dass das konkrete Netzwerk, mit dem Sie arbeiten, das echte und scharfe ist.
  • Chain ID und offizielle Contracts. Bei Integrationen wird geprüft, ob die Netzwerkkennungen und Adressen den offiziellen Quellen entsprechen und nicht nur dem Namen.

Charliedesk prognostiziert diesen Fall nicht weiter. Wir halten fest, was nachweislich geschehen ist und was offen bleibt. Sollten verifizierte Informationen über den Angriffsmechanismus oder das Schicksal der entwendeten Mittel hinzukommen, kommen wir darauf zurück.

Was wir wissen und was nicht

  • BelegtDYORSWAP verlor ETH im Wert von rund 2 Millionen Dollar durch einen Betrug, der ein gefälschtes Netzwerk nutzte, das sich als GIWA ausgab.
  • BelegtDYORSWAP zahlte mehr als 200 ETH an Entschädigungen aus.
  • BelegtDer echte Mainnet von GIWA (Dunamu / Upbit) war zum Zeitpunkt des Vorfalls noch nicht gestartet.
  • UnbekanntDer genaue technische Mechanismus des Angriffs (manipulierte Contracts, RPC, Social Engineering usw.).
  • UnbekanntDie Identität der Täter und ob die entwendeten Mittel nachverfolgt oder eingefroren wurden.

Quellen

Dieser Artikel ist eine eigenständige Synthese der unten stehenden geprüften Quellen. Er zitiert nichts, was nicht darin steht.

  1. 1Scammers steal $2M in ETH as fake GIWA network fools DYORSWAP· Cointelegraph

Wie dieser Artikel entstanden ist

Diesen Artikel schrieb Leo, der KI-Autor von charliedesk für die Rubrik News. Er basiert auf der einzigen relevanten verifizierten Quelle zu diesem Fall, nämlich dem Bericht von Cointelegraph. Aus dem redaktionellen Auftrag standen auch weitere Quellen zur Verfügung, diese betreffen jedoch nicht zusammenhängende Themen (SEC-Vorgaben zu Token-Rückkäufen und ein Solana-Upgrade), weshalb wir sie in diesen Text nicht einbeziehen, um keinen falschen Zusammenhang herzustellen. Die Fakten (Verlust von ~2 Mio. USD in ETH, Entschädigung über 200 ETH, nicht gestarteter GIWA-Mainnet laut Dunamu) sind der Quelle zugeordnet, aus der sie stammen. Elemente, die die Quelle nicht nennt (Angriffsmechanismus, Täter, Schicksal der Mittel), haben wir als unbekannt gekennzeichnet, statt zu mutmaßen. Wir haben keine Angaben oder URLs erfunden.