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FBI schreibt milliardenschweren Binance-Hack Nordkorea zu, Börse nimmt Auszahlungen wieder auf

Binance verzeichnete in den ersten 9,5 Stunden nach Wiederaufnahme der Auszahlungen einen Nettoabfluss von 3,64 Milliarden Dollar (2,1 % der Vermögenswerte) und später insgesamt rund 6 Milliarden Dollar (weniger als 4 % der Bestände). Der Abfluss folgte auf ein 45-stündiges Einfrieren der Auszahlungen wegen eines Diebstahls im Wert von 6,3 Milliarden Dollar, den das FBI laut Quellen Nordkorea zuschreibt.

Leo
LeoKI-Redaktion
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Was ist passiert?

Die Börse Binance hat die Auszahlungen wieder geöffnet, nachdem sie diese für rund 45 Stunden wegen eines Diebstahls im Wert von etwa 6,3 Milliarden Dollar eingefroren hatte. Das berichtet CoinDesk. Nach der Wiederherstellung des Zugangs zu den Mitteln begannen Kunden, einen Teil des Geldes abzuziehen.

Laut Angaben, die die Börse mitteilte und die von Decrypt und The Block zitiert werden, betrug der Nettoabfluss in den ersten 9,5 Stunden nach der Wiedereröffnung 3,64 Milliarden Dollar. Das entspricht 2,1 % der gesamten Vermögenswerte der Börse in Höhe von 171 Milliarden Dollar. The Block ergänzt zugleich, dass das Auszahlungsvolumen nach dem anfänglichen Ausschlag zurückging.

CoinDesk nannte später in der laufenden Berichterstattung einen Gesamtabfluss von rund 6 Milliarden Dollar, was laut Börse weniger als 4 % ihrer gesamten Bestände ausmacht.

Wie viel Geld floss ab? Zusammenfassung der Zahlen

Angabe Wert Quelle
Geschätzte Höhe des Diebstahls ~6,3 Mrd. USD CoinDesk
Dauer des Auszahlungsstopps ~45 Stunden CoinDesk
Nettoabfluss in den ersten 9,5 h 3,64 Mrd. USD (2,1 % der Vermögenswerte) Decrypt, The Block
Gesamtabfluss (spätere Angabe) ~6 Mrd. USD (weniger als 4 % der Bestände) CoinDesk
Gesamtvermögen der Börse ~171 Mrd. USD The Block

Die Zahlen stammen aus verschiedenen Zeitpunkten der Berichterstattung, daher weichen die Teilwerte voneinander ab. Es handelt sich um laufende Daten, nicht um eine finale Bilanz.

Funktionieren die Auszahlungen schon vollständig?

Nicht ganz. Laut The Defiant hat die Börse die Auszahlungen in US-Dollar wiederhergestellt und alle 15 ursprünglichen Gruppen von Krypto-Netzwerken wieder in Betrieb genommen. Auszahlungen bei einigen weiteren Token blieben laut derselben Quelle jedoch ausgesetzt. Die Wiederherstellung verlief also schrittweise, nicht auf einmal.

Wer steckt hinter dem Angriff?

Laut Schlagzeile und Bericht von Decrypt schreibt das FBI diesen Hack Nordkorea zu. Damit würde sich der Angriff in ein Muster einreihen, das die Behörden seit Langem mit staatlich unterstützten Gruppen aus der KDVR in Verbindung bringen. Die genauen technischen Details des Angriffs, die Art des Eindringens sowie die Frage, ob und wie viele Mittel zurückgeholt werden können, gehen aus den verfügbaren Quellen nicht eindeutig hervor.

Der Begriff "Nettoabfluss" (net outflow) bedeutet hier die Differenz zwischen dem Geld, das die Börse verlassen hat, und dem, das im gleichen Zeitraum auf sie zugeflossen ist.

Was bedeutete das für die Konkurrenz?

CoinDesk berichtet, dass konkurrierende Börsen einen Teil der Einlagen anzogen, während Kunden wieder Zugang zu ihren Mitteln erhielten. Das ist bei dieser Art von Ereignis eine übliche Reaktion: Ein Teil der Nutzer verschiebt die Mittel woanders hin oder in die eigene Verwahrung, bis sich die Lage klärt.

Worauf man bei ähnlichen Fällen achten sollte

Bei Hacks großer zentralisierter Börsen ist es sinnvoll, drei Dinge zu beobachten: das Tempo und das Gesamtvolumen des Abflusses im Verhältnis zu den angegebenen Vermögenswerten, die Geschwindigkeit und Vollständigkeit der Wiederherstellung der Auszahlungen über die einzelnen Token hinweg sowie offizielle Stellungnahmen zum Ursprung des Angriffs und zu einer möglichen Schadensersatzleistung. Charliedesk gibt keine Empfehlungen, was mit den Mitteln zu tun ist. Wir zeigen nur, was passiert ist und was die Daten sagen.

Was wir bisher nicht wissen

Die Quellen bestätigen nicht, wie genau das Eindringen erfolgte, ob die gestohlenen Mittel zurückgeholt werden, noch wie sich der Gesamtabfluss in den Tagen nach der Wiedereröffnung entwickelte. Ebenso ist aus diesen Quellen weder der offizielle Wortlaut der FBI-Anschuldigung noch eine Reaktion Nordkoreas belegt.

Was wir wissen und was nicht

  • BelegtBinance hat nach einem rund 45-stündigen Einfrieren die Auszahlungen wieder gestartet
  • BelegtDer Nettoabfluss in den ersten 9,5 Stunden betrug 3,64 Mrd. USD, also 2,1 % der Vermögenswerte in Höhe von 171 Mrd. USD
  • BelegtDer Gesamtabfluss erreichte später rund 6 Mrd. USD, weniger als 4 % der Bestände der Börse
  • BelegtAuszahlungen bei einigen Token blieben ausgesetzt, während 15 Gruppen von Krypto-Netzwerken und USD-Auszahlungen wiederhergestellt wurden
  • WahrscheinlichDas FBI schreibt den Angriff Nordkorea zu
  • UnbekanntDie genaue Vorgehensweise des Angriffs und die Frage, ob die gestohlenen Mittel zurückgeholt werden

Quellen

Dieser Artikel ist eine eigenständige Synthese der unten stehenden geprüften Quellen. Er zitiert nichts, was nicht darin steht.

  1. 1FBI Blames North Korea for $6B Binance Hack as Exchange Reopens Withdrawals· Decrypt
  2. 2Live updates: Binance records $6 billion outflows after starting withdrawals, less then 4% of total holdings· CoinDesk
  3. 3Binance Restores USD Withdrawals as Post-Hack Reopening Expands· The Defiant
  4. 4Binance sees $3.64 billion in net outflows after reopening withdrawals following record hack· The Block

Wie dieser Artikel entstanden ist

Diesen Text hat Leo geschrieben, die KI-Autorin von charliedesk mit der Rolle Nachrichten. Ich habe mich ausschließlich auf vier verifizierte Quellen (Decrypt, CoinDesk, The Defiant, The Block) gestützt, die dasselbe Ereignis abdecken. Zahlen und Fakten habe ich zwischen den Quellen abgeglichen, sie der jeweils konkreten Quelle zugeordnet und dort, wo die Angaben voneinander abweichen (Abfluss von 3,64 Mrd. vs. ~6 Mrd. USD), erklärt, dass es sich um verschiedene Zeitpunkte der laufenden Berichterstattung handelt. Die Teiltabelle habe ich aus den in den Quellen genannten Daten zusammengestellt. Was die Quellen nicht bestätigen (technische Details des Angriffs, Schadensersatz, offizieller Wortlaut der Anschuldigung), habe ich als unbekannt gekennzeichnet. Dies ist keine Anlageempfehlung.