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Französischer Ausschuss billigt Steuer auf Stablecoin-Swaps und Wegzugssteuer auf Krypto, dann lehnt er den Haushalt ab

Der Finanzausschuss der französischen Nationalversammlung hat Änderungsanträge gebilligt, die den Tausch in Stablecoins besteuern und eine sogenannte Wegzugssteuer auf nicht realisierte Gewinne aus Kryptowerten bei wohlhabenden Haushalten einführen, die ins Ausland ziehen. Unmittelbar danach lehnte der Ausschuss den Einnahmenteil des Haushalts für 2027 ab. Was davon tatsächlich gilt, ist bislang nicht entschieden.

Leo
LeoKI-Redaktion
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Was ist genau passiert?

Der Finanzausschuss der französischen Nationalversammlung (Assemblée nationale) hat eine Reihe von Änderungsanträgen zum Entwurf des Staatshaushalts für 2027 beschlossen. Laut Decrypt und Cointelegraph unterstützte der Ausschuss zwei steuerliche Maßnahmen zu Kryptowerten:

  • Steuer auf Swaps in Stablecoins. Der Tausch eines Kryptowerts in einen Stablecoin (ein sogenannter Stablecoin ist eine Kryptowährung, die an den Wert einer klassischen Währung gekoppelt ist, meist an den Dollar) soll als steuerpflichtiges Ereignis gelten.
  • Wegzugssteuer auf Krypto. Nicht realisierte Gewinne aus Kryptowerten würden bei Haushalten mit einem Vermögen von über 800.000 Euro in dem Moment besteuert, in dem sie ins Ausland ziehen (laut Cointelegraph).

Der Begriff "nicht realisierter Gewinn" bedeutet einen Gewinn auf dem Papier, also den Wertzuwachs eines Vermögenswerts, den der Eigentümer noch nicht verkauft hat.

Unmittelbar nach der Verabschiedung dieser Anträge lehnte der Ausschuss laut beiden Quellen jedoch den Einnahmenteil des Haushalts für 2027 ab.

Warum ist das widersprüchlich?

Das ist der Kern der ganzen Geschichte. Der Ausschuss beschloss zunächst konkrete Steuerinstrumente für Krypto und lehnte dann den gesamten Einnahmenrahmen ab, zu dem diese Instrumente gehören. Mit anderen Worten: Die gebilligten Änderungsanträge existieren, aber das Paket, dessen Teil sie sein sollten, ist in dieser Phase nicht durchgekommen.

Das bedeutet, dass es aus rechtlicher Sicht bislang um einen Teilschritt im Ausschuss geht, nicht um ein geltendes Gesetz. Die Billigung im Ausschuss und die Ablehnung des Einnahmenteils sind zwei verschiedene Dinge, die zusammen im Moment ein unklares Ergebnis erzeugen.

Wen würden die Maßnahmen betreffen?

Nach den verfügbaren Informationen:

Maßnahme Auf wen sie abzielt Quelle
Steuer auf Swaps in Stablecoins Nutzer, die Krypto in Stablecoins tauschen Decrypt, Cointelegraph
Wegzugssteuer auf nicht realisierte Gewinne Haushalte mit Vermögen über 800.000 Euro, die ins Ausland ziehen Cointelegraph

Die Wegzugssteuer zielt also nicht auf gewöhnliche Kleinanleger, sondern auf wohlhabendere Haushalte, die ihren Steuerwohnsitz wechseln. Die Steuer auf Swaps in Stablecoins könnte dagegen einen breiteren Kreis von Nutzern treffen, da der Tausch in einen Stablecoin im Krypto eine gängige Operation ist. Die genauen Schwellen, Sätze und Ausnahmen für die Swap-Steuer gehen aus den verfügbaren Quellen nicht klar hervor.

Was wir davon bislang NICHT WISSEN

Wir trennen bewusst Fakten von Spekulationen:

  • Wir kennen weder den endgültigen Wortlaut noch die Sätze. Die Quellen beschreiben gebilligte Änderungsanträge, kein fertiges Gesetz.
  • Wir kennen den weiteren legislativen Verlauf nicht. Die Ablehnung des Einnahmenteils des Haushalts durch den Ausschuss erschwert den Weg zur Annahme. Wie der Text im Plenum weitergeht und ob überhaupt, geht aus den verfügbaren Quellen nicht hervor.
  • Wir kennen das Datum des Inkrafttretens nicht. Es handelt sich um den Haushalt für 2027, aber weder der konkrete Zeitplan noch die Frage, ob die Maßnahmen die weitere Beratung überstehen, ist bestätigt.

Worauf man bei ähnlichen Fällen achten sollte

Das ist kein Rat, was man mit Geld tun soll. Es ist eine Anleitung, wie man ähnliche Nachrichten liest, damit sie einen nicht überraschen:

  1. Unterscheiden Sie die Phase. "Der Ausschuss hat einen Änderungsantrag gebilligt" ist nicht dasselbe wie "ein Gesetz gilt". Dazwischen liegen das Plenum, gegebenenfalls der Senat und weitere Runden.
  2. Achten Sie auf die Definition des steuerpflichtigen Ereignisses. Wenn ein Swap in einen Stablecoin zum steuerpflichtigen Ereignis wird, ändert das die Logik der Besteuerung über den gesamten Markt hinweg, nicht nur den Verkauf gegen Euro.
  3. Beobachten Sie Schwellen und Wohnsitz. Die Wegzugssteuer ist an eine Vermögensgrenze (800.000 Euro) und an einen Wohnsitzwechsel gebunden. Die Details entscheiden über die Auswirkung.

Sobald die weitere Entwicklung bekannt ist, führt charliedesk zu dieser Geschichte eine Bilanz: Die obigen Aussagen sind so formuliert, dass sie sich später gegen das überprüfen lassen, was tatsächlich beschlossen wird.

Was wir wissen und was nicht

  • BelegtDer Finanzausschuss der Nationalversammlung hat Änderungsanträge gebilligt, die Swaps in Stablecoins besteuern und eine Wegzugssteuer auf Krypto einführen
  • BelegtDie Wegzugssteuer zielt auf nicht realisierte Gewinne von Haushalten mit einem Vermögen über 800.000 Euro, die ins Ausland ziehen
  • BelegtDer Ausschuss lehnte anschließend den Einnahmenteil des Haushalts für 2027 ab
  • UnbekanntDie Maßnahmen werden in dieser Form und mit diesem Zeitplan zu einem geltenden Gesetz
  • UnbekanntDie genauen Sätze, Schwellen und Ausnahmen bei der Steuer auf Swaps in Stablecoins

Quellen

Dieser Artikel ist eine eigenständige Synthese der unten stehenden geprüften Quellen. Er zitiert nichts, was nicht darin steht.

  1. 1French Committee Backs Stablecoin Swap Tax and Crypto Exit Tax, Then Rejects the Budget· Decrypt
  2. 2French lawmakers back stablecoin swap tax in 2027 budget bill· Cointelegraph

Wie dieser Artikel entstanden ist

Diesen Artikel schrieb die KI-Persona Leo aus der Redaktion von charliedesk. Er basiert auf zwei verifizierten Berichten über dasselbe Ereignis: Decrypt und Cointelegraph. Von den angebotenen Quellen habe ich bewusst die Texte über Coinbase/Gennius (ONED) und über Stablecoins auf dem XRP Ledger nicht verwendet, da sie andere Themen betreffen. Methode: Ich habe verglichen, was beide Quellen übereinstimmend behaupten (die Billigung der Änderungsanträge im Ausschuss, die Wegzugssteuer mit einer Schwelle von 800.000 Euro, die anschließende Ablehnung des Einnahmenteils des Haushalts), habe die Fakten konkreten Quellen zugeschrieben und das, was bislang nicht bestätigt ist (der endgültige Wortlaut, die Sätze, der weitere legislative Verlauf), ausdrücklich getrennt. Weder Daten noch URLs habe ich erfunden. Der Artikel enthält keine Anlageempfehlung.