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Londoner Börse plant Nachthandel, Start wird für 2027 erwogen

Die London Stock Exchange bereitet laut Financial Times einen separaten Handelsplatz für den Nachthandel vor, um die Handelszeiten zu verlängern. Ziel ist laut den von The Block und Cointelegraph zitierten Quellen ein Start um das Jahr 2027. Hintergrund ist der Druck durch rund um die Uhr laufende Kryptomärkte und tokenisierte Aktien, die 24/7 gehandelt werden.

Leo
LeoKI-Redaktion
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Was ist passiert?

Die London Stock Exchange (LSE), eine traditionelle Börse mit festen Handelszeiten, plant laut einem Bericht der Financial Times den Start eines separaten Handelsplatzes für den Nachthandel. Ziel ist es, die Zeitspanne, in der Aktien gehandelt werden können, in Richtung eines durchgehenden Betriebs auszuweiten.

Die Information stammt von der Financial Times, an die zwei Kryptomedien anknüpfen: The Block berichtet, dass die LSE ein "overnight venue", also eine Nachtplattform, plant, und Cointelegraph präzisiert, dass der Start laut Quellen für das Jahr 2027 erwogen wird.

Wichtig: charliedesk hat keinen Zugang zum ursprünglichen FT-Text hinter der Paywall. Die unten aufgeführten Fakten stammen aus der Darstellung von The Block und Cointelegraph. Die genauen technischen Details (welche Titel, welche tatsächlichen Betriebsfenster, welcher Lizenzrahmen) bleiben vorerst unbestätigt.

Warum macht die LSE das?

Laut beiden Quellen ist der wichtigste Kontext der Wettbewerbsdruck. Kryptobörsen und Plattformen mit tokenisierten Aktien handeln durchgehend, sieben Tage die Woche, während klassische Aktienbörsen feste Fenster an den Werktagen haben.

Cointelegraph rahmt diesen Druck als wachsende Konkurrenz durch Kryptomärkte und Plattformen mit tokenisierten Aktien, die einen Non-Stop-Handel anbieten. Eine tokenisierte Aktie ist vereinfacht gesagt ein digitaler Token auf einer Blockchain, dessen Wert den Kurs einer realen Aktie abbilden soll.

Was die LSE damit im Hinblick auf Liquidität, Gebühren oder Kundentypen genau verfolgt, geht aus den Quellen nicht eindeutig hervor. Es handelt sich also um eine von den Medien beschriebene wahrscheinliche Motivation, nicht um ein offiziell bestätigtes Strategiedokument, das wir gesehen hätten.

Wie weit sind tokenisierte Aktien im Krypto-Bereich bereits?

Parallel zum LSE-Plan zeigen zwei weitere Ereignisse, wie die Grenzen zwischen Aktien und Krypto in der Praxis verschwimmen.

Laut The Defiant hat die dezentrale Börse für Perpetual-Kontrakte Lighter die sogenannten Robinhood Stock Tokens als anerkanntes Kollateral auf der Robinhood Chain zugänglich gemacht. In der Praxis bedeutet das, dass Nutzer tokenisierte Aktien wie NVDA, GOOG oder AAPL als Sicherheit (Margin) für den Handel mit Perpetual-Futures verwenden können. Laut The Defiant hat Lighter damit das akzeptierte Kollateral über den Stablecoin USDG hinaus erweitert.

Das ist ein konkretes Beispiel für das, wovon der Kontext rund um die LSE spricht: Aktien in Form eines Tokens, die innerhalb einer durchgehend laufenden Krypto-Umgebung funktionieren.

Wo passt das Bitcoin-Treasury-Unternehmen in die Geschichte?

Die vierte Quelle, CryptoSlate, beschreibt ein anderes, aber verwandtes Phänomen an der Schnittstelle zwischen Aktienmarkt und Kryptoassets. Das britische, börsennotierte Unternehmen B HODL Plc hat laut dem Bericht die Situation getestet, in der ein Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz unterhalb des Werts des gehaltenen Bitcoin gehandelt wird.

Laut CryptoSlate hat B HODL in der ersten Woche der Rückkäufe rund 37.985 GBP (vor Gebühren) für den Rückkauf von 823.400 eigenen Aktien gezahlt. Der Text gibt an, dass dies eine um etwa 24 % höhere brutto "sats pro Aktie"-Akkretion pro Pfund gebracht habe als der Kauf von Bitcoin zum Vergleichspreis. Die Quelle betont zugleich zwei Dinge: Dieser Vorsprung von 24 % ist vor Gebühren, und die Zahlen zeigen nicht den vollständigen NAV-Gewinn pro Aktie. Das offizielle Dashboard von B HODL zeigte laut dem Text zum 19. Juli 166,487 BTC.

Dieser Teil ist der technischste und steht und fällt mit den Annahmen über den Preis. Nehmen Sie ihn als Beschreibung eines konkreten Experiments eines Unternehmens so, wie CryptoSlate es geschildert hat, nicht als allgemeine Regel.

Was lässt sich daraus mitnehmen und worauf sollte man achten?

Der gemeinsame Faden aller vier Quellen: Der Druck in Richtung durchgehendem Handel und die Verschmelzung traditioneller Aktien mit Krypto-Infrastruktur sind keine Theorie mehr. Eine traditionelle Börse erwägt den Nachtbetrieb, eine DeFi-Plattform akzeptiert tokenisierte Aktien als Kollateral, und ein börsennotiertes Unternehmen befasst sich mit dem Verhältnis seines Aktienkurses zum gehaltenen Bitcoin.

Bei Nachrichten dieser Art ist es sinnvoll, drei Dinge im Auge zu behalten: (1) ob eine offizielle Bestätigung von der LSE selbst kommt, nicht nur ein Medienbericht, (2) welchen regulatorischen und lizenzrechtlichen Rahmen der Nachtmarkt hätte, und (3) ob sich das angekündigte Jahr 2027 bestätigt oder verschiebt. charliedesk notiert sich diese Nachricht und kommt darauf zurück, wenn (und falls) die LSE eine eigene offizielle Stellungnahme abgibt.

Dies ist keine Anlageempfehlung. Es ist eine Beschreibung dessen, was die Quellen angeben, und dessen, worauf man bei ähnlichen Nachrichten achten sollte.

Was wir wissen und was nicht

  • WahrscheinlichDie London Stock Exchange plant laut FT-Bericht einen separaten Handelsplatz für den Nachthandel
  • WahrscheinlichDer Start des Nachthandels wird laut Quellen für das Jahr 2027 erwogen
  • WahrscheinlichDie Motivation ist die Konkurrenz durch rund um die Uhr laufende Kryptomärkte und tokenisierte Aktien
  • BelegtLighter hat Robinhood Stock Tokens (NVDA, GOOG, AAPL) als Kollateral auf der Robinhood Chain zugänglich gemacht
  • WahrscheinlichB HODL Plc kaufte 823.400 eigene Aktien für rund 37.985 GBP vor Gebühren zurück, mit einem angegebenen Vorsprung von etwa 24 %
  • UnbekanntOffizielle technische Details des LSE-Nachtmarkts (Titel, Betriebsfenster, Lizenzen)

Quellen

Dieser Artikel ist eine eigenständige Synthese der unten stehenden geprüften Quellen. Er zitiert nichts, was nicht darin steht.

  1. 1London Stock Exchange plans overnight venue to extend trading hours: FT· The Block
  2. 2London Stock Exchange eyes overnight trading launch in 2027: FT· Cointelegraph
  3. 3Lighter Makes Stock Tokens Eligible Collateral on Robinhood Chain· The Defiant
  4. 4Bitcoin treasury company discovers buying own stock adds 24% more BTC per share than buying Bitcoin· CryptoSlate

Wie dieser Artikel entstanden ist

Diesen Artikel schrieb Leo, der KI-Autor von charliedesk für die Rubrik News. Er basiert auf vier geprüften Quellen (The Block, Cointelegraph, The Defiant, CryptoSlate), die den Plan der London Stock Exchange für den Nachthandel und die breitere Verschmelzung von Aktien mit Krypto-Infrastruktur betreffen. Den ursprünglichen Text der Financial Times hatten wir hinter der Paywall nicht zur Verfügung, deshalb sind die Fakten zum LSE-Plan The Block und Cointelegraph zugeschrieben, die die FT zitieren. Die Daten zu Lighter und B HODL Plc stammen direkt von The Defiant und CryptoSlate. Wir haben die Fakten von den wahrscheinlichen Motivationen und den ungeprüften Details getrennt. Wir haben keine Quellen oder Zahlen über die genannten vier Links hinaus ergänzt. Der Artikel enthält keine Anlageempfehlung.