Plattform prüfen
Der häufigste Betrug arbeitet heute nicht mit einem gefälschten Coin. Jemand überredet dich, Krypto auf einer echten, lizenzierten Börse zu kaufen, und sagt dir dann, du sollst es weiter auf "seine Plattform" schicken. Genau diese Plattform prüfst du hier.
Steht sie im europäischen Register?
Wir durchsuchen das offizielle ESMA-Register der nach MiCA zugelassenen Anbieter. Gib eine Website (z. B. anycoin.cz) oder einen Firmennamen ein.
Sechs Anzeichen, an denen du diesen Betrug erkennst
Der Kontakt kam von ihnen
Eine Nachricht auf WhatsApp, LinkedIn, in einer Dating-App oder eine SMS, die angeblich "aus Versehen" bei dir landet. Ein echter Berater findet dich so nicht.
Jemand führt dich Schritt für Schritt
Ein Anruf oder Chat, in dem dir jemand jeden Klick diktiert. Der Sinn dahinter: du sollst nicht nachdenken und niemanden fragen.
Sie wollen Fernzugriff
AnyDesk, TeamViewer oder "installier mal diese App". Ab da sehen sie dein Konto und deine Bank.
Du sollst Krypto von der Börse wegschicken
Das ist der entscheidende Moment. Auf einer lizenzierten Börse zu kaufen ist unproblematisch, mit dem Transfer auf "ihre Plattform" ist es vorbei. Zurück geht nichts.
Die App zeigt schöne Gewinne
Diese Zahlen malen sie selbst. Das echte Geld ist längst weg.
Die Auszahlung scheitert und sie wollen mehr Geld
"Steuer", "Freischaltgebühr", "Verifizierung". Die klassische zweite Welle. Zahl nie dafür, dein eigenes Geld zurückzubekommen.
Wenn es schon passiert ist
Schick kein Geld mehr, auch wenn sie versprechen, das Konto freizuschalten. Sichere jede Nachricht, jede Wallet-Adresse und jede Transaktions-ID. Erstatte Anzeige bei der Polizei und informier deine Bank. Eine Blockchain-Transaktion lässt sich nicht rückgängig machen, dokumentierte Adressen helfen aber anderen und den Ermittlungen.
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